I am back…

…in good old Germany!

Am 4.3. feierte ich zusammen mit Noel und ein paar Freunden die Karnevalseröffnung in Santa Cruz. Karneval dort ist wirklich ganz anders als in Deutschland! Der Umzug begann um 19h und um 23h zogen immer noch Wägen durch die Straßen. Kamelle oder gar Strüßje gibt’s dort nicht, dafür wirklich faszinierende Kostüme!! Sehr merkwürdig ist, dass sich dort wirklich so gut wie jeder Mann als Frau verkleidet und zwar wirklich bis ins äußerste Detail mit falschen Wimpern, etc. Erstaunlich war allerdings, dass die Straßen lange nicht so voll wie in Köln sind. Das mag vielleicht aber auch daran liegen, dass dort einfach viel länger draußen gefeiert wird. Karneval endet dort auch erst am Sonntag nach Aschermittwoch!

  

Am 5.3. hieß es dann nach nur 10min Schlaf ab nach Deutschland. Das Wetter war mir auch wohl gesonnen und so viel mir die Umstellung gar nicht so schwer. Hier angekommen bezog ich zunächst meine neue Wohnung und abends hieß es auch schon auf zur Zülpicher Straße Karneval feiern. 🙂 Sonntag ging ich dann mit Uli im Efferener Zug mit. Una locura!!! Morgens um 11h fingen wir an mit der Feierei und nachts um 5h war ich dann endlich im Bett. Verrückt dieses Köln. Im Zug mitzugehen ist auf jeden Fall eine tolle Sache. 🙂 🙂 🙂 Die ganzen Kiddies schreien sich ja echt die Lunge aus dem Hals für nen Schokoriegel. Hehe. Richtig cool war, dass wir mit einer Rockband und 80 Mann unterwegs waren. Das hat ordentlich Stimmung gemacht während den 3 Stunden in den Straßen.

Am Montag war dann wieder der große Rosenmontagszug in Köln angesagt. Wie immer quite nice und diesmal auch endlich nicht so kalt – oder lag das an meiner Verkleidung als Taucher (inkl. Neo)? Abends zog ich dann allerdings doch das Bett den Kneipen vor. 😉

Am Dienstag schließlich verbrannten wir abends den Nubbel, eine Strohpuppe, die während der 6 tollen Tage über den Kölner Kneipen hängt und alle Sünden, die in dieser Kneipe passieren, aufnimmt. Um 24h nachts versammelt man sich dann draußen und nach einer Rede bringt jede Kneipe des Viertels ihren Nubbel zum Scharfrichter, der diese schließlich anzündet. Wer einen Eindruck hiervon gewinnen möchte, sucht am besten mal bei Youtube.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Frankfurt zur Masterarbeitsbesprechung mit den Ausrichtern des Sylt-Triathlons fuhr ich am Freitag schließlich nach Nürnberg, wo ich auch direkt mit Kipfi ein bisschen Badminton spielte. Eieieiei, 14 Monate ohne einen Schläger in der Hand! Einen Satz musste ich doch tatsächlich abgeben….tss. 😉 Am Samstag ging es dann auch gleich das erste Mal in den Sand nach Postbauer-Heng und abends lecker essen und noch Cocktail trinken – natürlich alkoholfrei (Fastenzeit!). Am Sonntag besuchten wir schließlich meine Omi. Mei die hat sich wirklich gefreut. Ein schönes Gefühl zu wissen, dass sie mich doch noch erkennt und man hat ihr angesehen, dass sie mich vermisst hat. Deshalb plane ich nun auch wieder mind. 2x in den kommenden 3 Monaten gen Heimat zu fahren. Die Zeit steht schließlich nicht still und 93 Jahre sind wirklich verdammt viel!

Am Montag dieser Woche fing dann auch direkt mein Praktikum am Institut an (für die Zusatzquali, die ich hier mache) sowie direkt im Anschluss meine Ausbildung zum Radguide. Viel geschichtliches Input, aber alles super interessant und ich freue mich schon jetzt auf meine erste Tour!! Tja, die Woche verging dann auch wie im Flug. Morgens immer ans Institut und danach zum Rhein runter wegen der Ausbildung. Abends noch sporteln und zack ist auch schon wieder Wochenende uuuuund Mittanzgelegenheit. Leider ja die letzte in der Papierfabrik. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden und so war ich erst um 6:30h heute morgen im Bett. Dank der Koffeindosis von 4 Kaffee und 2 Energydrinks am Abend hielt der Schlaf allerdings nicht lange an und so arbeite ich also schon wieder (das Rennrad muss verdient werden)! Demnächst geht’s aber noch raus beachen. 🙂

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