Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Gut, oder so ähnlich, ne?! Gefahren bin ich tatsächlich…und zwar in der Nacht von Sa. auf So. mit dem Nachtzug – nach einem wunderschönen Turniertag in Holweide. Das alljährliche Benefizturnier des Kölner Hochschulsports inkl. inoffiziellem Rosas-Nachtreffen stand nämlich an. Simon und ich spielten also noch einmal zusammen und siehe da: Finale!! Einen Satz konnten wir Silke und Rudi sogar abjagen, doch das Turnier entschieden die beiden für sich! Wir wollten ja eh den Pulli, oder?! 😉

Da wir inkl. Siegerehrung erst um halb zehn fertig waren musste ich ungeduscht direkt zum Zug. Zum Glück gibt’s in den Nachtzügen ja immer diese speziellen Waschkabinen. Ist nur alles leicht umständlich, wenn man noch seine Wertsachen mit in diesen weniger als 1 qm großen Raum nehmen muss. Viel geschlafen hab ich leider auch nicht, da das Abteil wirklich komplett voll war.

Da auch schon wieder um 6.45h Treffen der Volunteers war, kam ich also auch in unserm 6 bed dorm im Hostel nicht dazu zu schlafen. Das wurde dann in der Mittagspause nach geholt. So langsam gewöhne ich mich an den Rhythmus der Chinesen auf Kommando schlafen zu gehen. Doch zurück zu Berlin. Eigentlich war ich für den Bereich Kommunikation/PR eingeteilt. Kurzerhand wurden ein weiterer Volunteer und ich aber in den Wettkampfraum berufen und so durfte ich die ersten drei Tage lang die Anzeigentafel in der Schwimmhalle bedienen. Wichtige Aufgabe also, die allerdings nicht wirklich anspruchsvoll war. Das coole an der ganzen Sache war allerdings die Tatsache, dass meine Kollegen vorwiegend aus Spanien und GB kamen. Es ging also international zu – nicht nur bei den Meisterschaften, sondern auch hinter den Kulissen. 🙂 Schnell hatte ich alle ins Herz geschlossen – und sie wohl ebenso. Denn an meinem freien Nachmittag konnte ich mit den Schiedsrichtern zusammen den Reichstag besichtigen. Auch die VIP Lounge in der Schwimmhalle war mir dank der neuen Kontakte nicht fremd.

Die freien Abende verbrachte ich zunächst mit Freunde wieder sehen und etwas beachen (das ist dort mit Abstand der Volkssport Nr. 1 bei geschätzten mind. 200 Feldern in der Stadt) bevor es dann mit Gäbbi endlich auch richtig weg ging. Nice nice sag ich nur….Club der Visionäre, chillig am Wasser und anschließend vorbei an der East Side Gallery (Sightseeing um 1h nachts?!) zum Yaam Club. Berlin kann auf jeden Fall so einiges!!

Leider hieß es dann am Sa. Abend schon wieder Abschied nehmen. Schnief. Und das vor allem zweieinhalb Stunden zu früh. So viel Verspätung hatte mein Nachtzug nach Dortmund nämlich. Und es ist wahrlich keine große Freude nachts um 0h am Berliner Hbf zu warten. Naja, mind. genauso schlimm ist es aber auch am So. Morgen um 7h in Dortmund!

Der Schlafmangel machte sich auch im Laufe unseres C-Turniers bemerkbar und so nutzte ich jede Spielpause zum Erholungsnickerchen. Geholfen hat’s anscheinend, denn wir kämpften uns souverän durch den Winnerpool bis ins Finale, das wir dann im 3. Satz leider verloren. Aber ein sehr schöner, wenn auch sehr langer (um 22.20h war ich dann zuhause) Tag!

Sandra ist ja leider zum Monatsbeginn in den Spoho-Turm umgezogen und somit wohne ich seitdem alleine!! Sturmfrei also, aber auch weniger kommunikativ – vor allem auch ohne King Kong, ihren Hamster, der bei uns im Flur stand.

Doch mit Masterarbeit, meinen Nebenjobs und dem Sport hab ich ja auch immer einen vollen Terminplan… 😉

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