Los Angeles

Wow, LA ist wirklich abartig groß!! Allein schon die Autofahrt vom Flughafen zur Ausgehmeile in West Hollywood dauerte eine dreiviertel bis ganze Stunde – obwohl es doch auf der Karte so nah aussieht. Tja, man müsste sich mal den Maßstab der Karte ansehen. 😉 Geht man bei Google Maps nämlich auf Los Angeles zoomt dieses automatisch aus der Stadt heraus, um diese überhaupt mehr oder weniger vollständig abbilden zu können.

Am 7. März war es also soweit. Abends landete ich in LA, wo ich direkt von Benni in Empfang genommen wurde – was für ein Service! Es ging gleich weiter nach West Hollywood, wo wir uns mit Freunden von ihm in einer Bar trafen. Am nächsten Tag genossen wir das schöne Wetter und machten uns auf nach Santa Monica und Venice Beach. Ein Traum!!! Doch dieser auf der Karte so kurz erscheinende Spaziergang war dann doch tatsächlich 6 Meilen lang. Santa Monica ist ein ewig langer und unglaublich breiter Strand mit zahlreichen Beachvolleyballfeldern. Leider ergab sich aber gar nicht die Möglichkeit auch zu spielen. Auf dem Fuß-/Radweg finden sich zig Menschen auf ihren Longboards oder Beachcruisern oder natürlich joggend. Ein sportliches Völkchen also. Doch diese Promenade lädt auch wirklich dazu ein. Man kann sich sogar überall Longboards ausleihen. 🙂

Venice ist auch wunderschön und erinnert mit seinen Kanälen tatsächlich sehr an Venedig. Ja, ein Häuschen dort zu haben, wäre fein. Doch ich wage es nicht mal den Preis zu erfragen. 😉 Wer nach LA kommt, sollte diesem Stadtteil aber definitiv einen Besuch abstatten. Abends war dann übrigens noch einmal West Hollywood angesagt. Nachdem wir schön ausgeschlafen hatten, fuhren wir dann am Sonntag nach Pasadena, einem der ältesten Stadtteile unweit von Bennis Wohnung. Hier führte uns seine Mitbewohnerin Nancy zu einem super leckeren Laden, wo man Frozen Yoghurt mit den verschiedensten Geschmäckern und Toppings (Früchte, Soßen, etc.) bekommt. Nach dieser Stärkung schlenderten wir noch etwas durch die Straßen und gingen auch in einen Schuhladen, wo ich doch tatsächlich ein absolutes Schnäppchen machen konnte. 🙂 Abends fuhren wir noch zum Observatorium, um dort LA im Sonnenuntergang zu überblicken – ein Traum!

Am Montag musste Benni dann wieder arbeiten, weshalb ich mich auf eigene Faust (und auf seinem Fahrrad) auf in die Stadt nach Downtown machte. Da es mir dort allerdings zwischen all den Hochhäusern gar nicht soooo gut gefiel, fuhr ich bald weiter nach Hollywood. Auch hier wurde ich enttäuscht. Hollywood hat tagsüber wirklich rein gar nichts von all dem Glamour aus dem Fernsehen, sondern wirkt eher billig und ramschig! Deshalb fuhr ich auch hier alsbald wieder zurück zur Wohnung nach Glendale. Alles in allem war mein Ausflug aber auf jeden Fall lohnenswert. Gerade auf dem Weg von Downtown nach Hollywood kam ich an vielen wunderschönen Villen vorbei. 🙂 Die so kurz klingende Strecke war übrigens über 30 Meilen lang! Welcome to LA. An meinem letzten Tag machte ich noch einmal einen Radausflug nach East Pasadena und erkundete anschließend noch etwas Glendale.

Morgens um 5h am Mittwoch hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Meine 2,5stündige Busfahrt brachte mich zum Flughafen und um 16h war ich schon in Mexiko, wo ich jetzt mit Kerstin und Halli unterwegs bin. Morgen geht es nach Guadalajara zur Uli. Juhu! Doch darüber berichte ich euch beim nächsten Mal.

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