ebf Endturnier 2014

Plötzlich war es schon August…

Um genau zu sein das erste Wochenende im August und das bedeutet seit vielen Jahren auch: ebf Endturnier am Ingolstädter Baggersee! ebf? Die European Beachvolleyball Foundation wurde im Jahr 2000 mit der Idee gegründet das Beachvolleyballangebot im Breitensport auszubauen. Wurden in den Anfangsjahren nur relativ wenige Turniere in zwei Kategorien in Bayerns Norden ausgetragen, so sind es inzwischen weit über 100 Turniere in drei Kategorien in ganz Bayern! Schon verrückt wie alles gewachsen ist. Und das Niveau hat mit dem Mehr an Spielern natürlich auch zugenommen. Wirklich eine tolle Arbeit, die da ehrenamtlich geleistet wurde und nun auch im eigens gegründeten Verein geleistet wird. Im kommenden Jahr werde ich übrigens selbst als Member dabei sein und den Breitensport in die Büros tragen. 😉

Spielerisch bedeutete das Endturnier dieses Jahr für mich „mal schauen“. Da ich nicht wirklich oft gebeacht hatte geschweige denn in der Halle Volleyball gespielt hatte und sowohl das Mixed-Turnier als auch die Damen Konkurrenz sehr gut besetzt waren, malte ich mir keine zu großen Chancen aus. Das Mixed Turnier begann traditionell bereits am Freitag. Hier gewannen wir die Gruppenwertung und spielten anschließend im Achtelfinale gegen ein gutes Team. Da mir leider aufgrund fehlender Aufschlagsicherheit zu viele Bälle auf den recht guten Mann ausrutschten und wir insgesamt auch selbst zu selten den Ball tot machten, schieden wir als 5. von 24 aus dem Liga Wettbewerb aus.

Entsprechend konnte am Freitag etwas gefeiert werden, da wir am Samstag lediglich 3 Spiele bei den Damen hatten. Hier spielte ich zum ersten Mal mit einer sehr abwehrstarken Partnerin. Eigentlich bin ich ja eher die Abwehrkatze und brauche selbst eine Blockspielerin. Da wir in der untersten Kategorie, dem Fun Wettbewerb, gemeldet waren, machte sich das Fehlen eines guten Blockspielers glücklicherweise jedoch nur in einem Spiel (gegen die späteren Siegerinnen) bemerkbar. Als Gruppenzweite spielten wir am Sonntagmorgen gegen einen Gruppendritten. Danach ging es um den Einzug ins Halbfinale. Hier passierten uns leider zu viele Eigenfehler und wir gaben das Spiel denkbar knapp 17:19 im dritten Satz gegen die späteren Drittplatzierten ab. Also landeten wir auch hier – trotz einigen wirklich genialen Ballwechseln – auf dem 5. Platz (von 16).

Alles in allem etwas schade – das dritte Jahr in Folge 2 fünfte Plätze. Aber ich versuche meine Erwartungen nicht zu hoch zu stecken. Nächstes Jahr soll alles anders werden. Ich plane wieder deutlich mehr zu beachen und nur einen Triathlon der Olympischen Distanz und ggf. ein, zwei Sprints zu absolvieren. Sicher wird auch die anstehende Badminton Saison mit meinem neuen Verein OSC München zur Reaktionsschnelligkeit beitragen und ich freue mich schon auf die Winterbeachserie sowie die Hallensaison mit meiner Mixed Mannschaft Decke Boden. Nächstes Jahr wird wieder richtig angegriffen!

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