Göteborg – ein Kurztrip nach Schweden

Nach dem tollen Radrennen in Hamburg hieß es für mich direkt nach dem Duschen wieder Koffer packen. Noch am Abend startete meine Fähre von Kiel nach Göteborg.

Möwe an Bord

Früher sind wir oft mit der Fähre von Genua nach Korsika gefahren. Während dem Studium fuhren wir auf einer Exkursion von Dänemark nach Norwegen. Alle Touren habe ich geliebt. Das Meer übt eine wahnsinnige Faszination auf mich aus. Aber so geht es sicher vielen. Auf dem Meer einzuschlafen und aufzuwachen hat da natürlich noch einmal einen ganz besonderen Reiz. Da am Sonntag die günstigsten Kabinen bereits ausgebucht waren, sah ich mich also gezwungen eine der 20 € teureren Außenkabinen mit Meerblick zu buchen. Hach. Ein Traum und v.a. eine lohnende Investition!

Sonnenuntergang von der Kabine aus

Spannende an der Überfahrt war vor allem das Ein- und Auschecken mit dem Fahrrad. Hier geht man über den normalen Zugang für PKW und LKW auf die unterste Ebene der Fähre und befestigt das Rad mit Spanngurten an einem Geländer. Das lange Anstehen darf man sich zum Glück sparen und den motorisierten Gefährten vorbeigehen. Was für ein Gefühl, wenn sich die Luke vor einem öffnet und du als erster das Schiff verlässt!

Sucht das Fahrrad!

In Göteborg angekommen wartete schon ein leckeres Frühstück samt Kanelbullar auf mich – natürlich nicht im Restaurant, sondern stilecht wie es sich für Outdoorer gehört als Picknick auf einem Felsen.

Fähre nach Styrsö

Da ich nur 2 Tage in der knapp 500.000 Einwohner starken Stadt hatte, sollten diese voll ausgekostet werden. So ging es direkt weiter in den Schärengarten. Ab Göteborg kann man mit der Tram bis Saltholmen fahren und ab dort mit dem selben Ticket weiter mit der Fähre in die Schären. Dort bietet es sich an auf einer oder mehrern Inseln eine kleine Wanderung zu unternehmen. Mich zog es nach Styrsö, denn hier gibt es gleich drei Fähranleger und ich konnte somit von einem anderen Ort zurückfahren.

Ein Dach aus Blättern

Meine kleine, aber feine Wanderung führte mich von Bratten über den Naturstig zur Südküste und dort der weiß-grünen Markierung folgend nach Tangen. Die Tour dauerte circa 1,5 Stunden, mit den vielen Fotopausen natürlich etwas länger. Für Fleißige gibt es auch einen Outdoorfitnessparcours unterwegs. Das besondere: Alle Geräte sind aus Holz. Man stemmt also Baumstämme.

Wanderung auf Styrsö

Der nächste Tag brachte noch etwas mehr Sonne und somit beste Bedingungen zu paddeln. Schon klasse, wenn die Leute, die man besucht, Faltkajaks haben, die man einfach und unkompliziert im Auto oder ÖPNV transportieren kann! Der Aufbau dauert pro Kajak auch nur ca. 10-15 Minuten. Lediglich 15 Minuten Fahrt von Göteborg erschließt sich einem das Gebiet rund um den Delsjön, ein verzweigter See, der sich hervorragend bepaddeln lässt.

Paddeln in Schweden

Auf so viel Natur musste vor der Abfahrt am Abend noch etwas „Stadt“ folgen, weshalb wir noch gemütlich am Hafen zusammen saßen.

Chillen in Göteborg

Ach ja, zum shoppen eignet sich Göteborg auch bestens. Und auch die Preise sind absolut okay. Vor allem mit Outdoorsachen kann man sich gut einkleiden – da ist die Auswahl deutlich größer als in Deutschland (oder zumindest Heilbronn). 😉

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