Archiv der Kategorie: Spanien

Sprachkurs in Andalusien 2006 + Praktikum in Barcelona 2008

Meine goldene Geburtstagswoche

Nun ist es also soweit, ich bin alt. Nun ja, zumindest etwas älter. Doch sooo schlimm ist diese 3 gar nicht! Zumindest nicht, wenn man so tolle Freunde hat, die einem die Geburtstagswoche versüßen.

Nach einem meinem nun zweiten Badminton-Spieltag (nach 7 Jahren!) ging es noch abends nach Barcelona, wo ich auf wirklich süße Art und Weise am Flughafen abgeholt wurde. Da ich davon im Vorfeld nichts wusste, bleibt mir diese Überraschung sicher noch lange im Gedächtnis! Im Anschluss feierten wir mit Cava und Tapas noch kurz in meinen Geburtstag rein und gingen dann gegen verhältnismäßig frühe spanische 2 Uhr ins Bett. Denn es wartete ja ein Shoppingtag in meiner europäischen Lieblingsstadt auf mich. Dieser fiel zwar eher bescheiden aus, doch ich freute mich umso mehr eine Freundin, die ich 2008 beim Praktikum/Beachvolleyball kennen gelernt hatte, wiederzusehen.

Aufgrund des kühleren Wetters am Dienstag fuhren wir an diesem Tag nach Montserrat, um vom Monistrol zum Monestir zu wandern. Perfekt für solch durchwachsenes Wetter und die Wanderung war wirklich toll – vorbei an Olivenhainen, Mandelbäumen ging es auf von Rosmarin gesäumten Wegen etwa 800 Meter nach oben. Nach einer kurzen Klosterbesichtigung machten wir noch eine kleine Runde mit weiteren 200 Höhenmetern bevor wir mit der nostalgischen Seilbahn wieder ins Tal fuhren.

Am Mittwoch ging es dann nach Sitges. Geplant war ein Strandtag. Mit angenehmen 23,6 °C lud das Mittelmeer auch tatsächlich zum Schwimmen ein. Ein Traum. Aufgrund eines immer heftiger werdenden Windes fiel die Zeit im Wasser allerdings eher kurz aus und so ging es nach einem Eis auch bald wieder zurück nach Barcelona. Abschiedstapasessengehen und noch ein letztes Mal den Cava am Strand genießen.

Denn am Donnerstag hieß es bereits wieder Abschied nehmen. Jedoch nicht ohne einmal beachen gewesen zu sein. Ich fühlte mich ein bisschen in meine Praktikumszeit zurück versetzt, als wir zum Platja Icaria runter gingen und Netz und Linien aufbauten. Ein Traum. Da es nochmal richtig heiß wurde, kühlten wir uns nach 2 Stunden Spielen auch gleich nochmal im Meer ab bevor es weiter zum Flughafen ging.

Nach einem Arbeitstag am Freitag hieß es abends bereits wieder packen. Denn meine Geburtstagswanderung stand an. So viele liebe Freunde sind aus ganz Deutschland und sogar der Schweiz angereist, um mit mir nachzufeiern. Einfach traumhaft!

Am Samstag machten wir uns auf in Richtung Kreuth (gleich an der Grenze zu Österreich) – glücklicherweise gab es genug Fahrer, so dass wir vom Bahnstreik nicht betroffen waren. Nach einer Stunde im Tal ging es dann steil bergauf, bis wir endlich nach 3 Stunden eine kleine Pause auf einer sonnigen Alm einlegen konnten. Es ist schwer mit Worten zu beschreiben, wie sehr ich mich freute, dass es allen gefiel und sich alle gut verstanden. Kannten sich doch die wenigsten vor diesem Wochenende! Nach einem kurzweiligen und spannenden leichten Klettersteig erreichten wir auch schon unser Ziel: die Tegernseer Hütte. Von dort gingen wir noch kurz auf den Roßstein bevor wir uns die Kässpatzen schmecken ließen und noch ein paar Spiele spielten.

Nach einer milden und vor allem sternenklaren Nacht hieß es am Sonntag wieder Abschied nehmen von dieser wirklich spektakulär gelegenen Hütte. Nach etwa zweieinhalb Stunden Abstieg waren wir wieder bei den Autos angelangt und lösten unser kleines Wandergrüppchen auf.

Ich kann allen, die dabei waren, an dieser Stelle nur nochmals ganz herzlich danken. Es war wirklich ein tolles Wochenende, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird – dank euch!

Advertisements

La Palma – La Isla Bonita

Bevor es auf die angeblich schönste aller kanarischen Inseln ging, musste ja noch mein Abschied gefeiert werden. Um mir die Feierei auch so richtig zu gönnen, entschloss ich mich die Gunst der Stunde des vorhandenen Transfers aus dem Norden zu nutzen und fuhr auf der alten Küstenstraße über La Laguna in den Norden der Insel mit dem Ziel: Playa de Las Teresitas. Kurzum unvergessliche 140km und 2.340 HM! Wirklich eine schöne und vor allem auch von Nicht-Profis machbare Tour. 🙂

Abends hieß es dann PARTY!!! Um 6h morgens lag ich dann auch friedlich schlummernd in meinem Bettchen… Doch dass ich es dort nicht allzu lange aushalt ist ja gemeinhin bekannt. Also raus in den Sand zum beachen. Leider war das auch mein letztes Mal…mal sehen, wer sich in Köln in der Kälte mit mir raus traut.

 

Am darauffolgenden Tag hieß es dann früh aufstehen: Spieltag auf Gran Canaria. Leider verloren wir mal wieder, aber ich fand es trotzdem eine wunderbare Erfahrung mal zuspielen zu dürfen. 🙂 Abends habe ich dann noch ein paar Bilder vom Sonnenuntergang und den Surfern geschossen.

   

Nach einer stressigen Arbeitswoche war es dann vergangenen Freitag soweit: Ab nach La Palma!! Die Insel ist wirklich sehr schön und vor allem sehr grün. Doch mir gefällt doch Fuerteventura einen Tick mehr – auch wenn es dort weniger gibt! Aufgrund meines äußerst interessanten Couchsurf-Hosts Dave hatte ich wirklich 3 wunderschöne Tage. Er half mir doch sehr zu den Ausgangspunkten meiner Wanderungen zu kommen, wir kochten zusammen, etc. Und vor allem sein Hund Tea ist eine ganz Liebe. 🙂

          

Tja, gestern war es dann auch Zeit Lebewohl zu sagen. Meine Kollegen hatten sich wirklich Mühe gegeben und eine kleine Überraschung vorbereitet. DANKE!!!

 

Ich blicke nun mit einem weinenden und einem lachenden Auge in die Zukunft. Sicher wird es nicht leicht sein, sich nach einem Jahr Inselleben wieder im grauen Deutschland einzugewöhnen, doch ich freue mich auf alle bevorstehenden Aufgaben, die es zu meistern gilt.

So, und nun wird Karneval gefeiert. Heute in Santa Cruz de Tenerife und ab morgen dann in Köln. 😀

Das größte Glück ist es einen Schutzengel zu haben

Wahnsinn, ich glaube, irgendwer hat gestern über mich gewacht!

Nach längerer Rennradabstinenz zog es mich nach einem langen Surftag am Freitag wieder in den Sattel und ich plante eine längere Tour mit einem langsamen Start via El Médano. Dort musste ich dann auch erstmal eine etwas längere Pause einlegen, nachdem ich nur ganz knapp einem Unfall entgangen bin. Von Los Abrigos aus kommend wollte ich eigentlich nach San Isidro abbiegen ohne nach El Médano selbst zu fahren. An der Kreuzung wartend sah ich eine recht lange Autokollonne von rechts kommend. Da man nach links aufgrund der Kuppe nicht sonderlich weit blicken kann, suchte ich also zunächst nach rechts schauend nach meiner Lücke zum Abbiegen. Und plötzlich höre ich einen lauten Knall direkt vor mir. Sofort blicke ich nach vorne und sehe einen grauen Wagen langsam auf mich zukommen. Den rechten Fuß noch immer eingeklickt versuche ich mich also irgendwie rückwärts zu bewegen. Ca. 1-2 Meter vor mir kommt der Wagen, der wie ich inzwischen bemerkt habe, mit einem gelben Wagen kollodiert war zum Stehen. Erst im Nachhinein ist mir klar geworden wie das hätte enden können, wenn ich direkt an der Haltelinie und nicht 2m dahinter gewartet hätte. Wow, was für ein Glück!!

Nachdem ich einer alten Dame, die in dem gelben Wagen saß und sichtlich unter Schock stand meine Wasserflasche geschenkt hatte beschloss ich zunächst eine Pause einzulegen, um das eben Geschehene nicht auf der Straße zu verarbeiten. Also fuhr ich zum BikePoint, unserem Kooperationspartner. Dort sagte mir der Chef dann auch gleich, dass er mich mit dem Hinterreifen (Mantel) aber auf keinen Fall weiterfahren lassen möchte. Okay, das Gewebe kam an wirklich zu vielen Stellen durch. 😦 Es stand also ein Reifenwechsel an bevor es dann doch noch nach Granadilla und Vilaflor ging. Auch wenn es dort oben wirklich saukalt war, genoss ich diese Ausfahrt doch sehr! Ich brauche wohl auch in Deutschland ein Rennrad… 😉

Heute war dann mal wieder Volleyball angesagt. Irgendwie schaffen wir es immer wieder nach einem guten Start schlecht zu spielen…naja, eine Chance haben wir ja noch. Nächste Woche spielen wir nochmal auf Gran Canaria. Mal sehen, ob es dort klappt! Abends war ich ein wohl vorletztes Mal beachen…und hatte wie immer einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Außerdem gab es heute wirklich gute Wellen – wenn auch leider viel zu groß für mich. Aber wahnsinnig schön – seht selbst!

 

Glück ist es auch zu verweilen

Und zwar auf Teneriffa. Heute war ich surfen und beachen, morgen wird getaucht! Ein Traum. 🙂 Und mal eben mit der Fähre zum Volleyballspiel nach Gran Canaria – wo gibt’s das schon?!

Nebenbei werde ich derzeit von meinen Couchsurfern fleißig bekocht. Angenehm also. 😉 Nur in der Arbeit ist derzeit recht viel los.

Weitere Neuigkeiten: Ich bin ab 5.3. wieder in Köln anzutreffen (Lindenthal) und gehe mit Uli sogar beim Efferener Karnevalsumzug als Blues Brother mit! Außerdem macht die Masterarbeit langsam Fortschritte…zumindest die Themenkonkretisierung. Everything’s fine also.

Glück ist es reisen zu können

Zwar bin ich der Meinung, dass man nie rastend nicht glücklich werden kann, dennoch ist es ein großes Glück, die Möglichkeit zu haben, reisen zu können. Ja, auch Ryanair und Couchsurfing tragen schwer zu diesem Glück bei. 😉 Letztes Wochenende hieß es ab nach Portugal. Vamos!

Zuerst verbrachte ich eine Nacht im Hostel in Porto. Tagsüber traf ich mich dann mit Gonçalo, den ich beim Beachturnier vergangenen Mai auf Mallorca kennen gelernt hatte. Zusammen gingen wir ein bisschen durch die Stadt und aßen die typische Francesinha – eine wirklich merkwürdige Mischung verschiedener Fleisch- und Wurstsorten zwischen 2 Scheiben Brot, mit Käse überbacken in einer pikanten Soße. ??? Ja, ich dachte auch zunächst, dass sich das abartig anhört. Merkwürdigerweise hat’s aber sogar ganz gut geschmeckt.

Abends ging’s dann weiter gen Süden in das 350km entfernte Lissabon zu João, meinem Host. Nach kurzer Gepäckabladung zuhause (er wohnt im schönen Belém), gingen wir noch durch die zigtausend verwinkelten Gassen des Zentrums. Wirklich neu für mich war, dass selbst bei unter 10 Grad das ganze Leben draußen stattfindet. Wenn man in eine Bar geht, holt man sich in der Regel nur sein Getränk innen und stellt sich dann außen zu seinen Freunden und unterhält sich. Im Sommer kann ich das ja gut nachvollziehen, aber in dieser Kälte??? Oder vielleicht bin ich durch die Kanaren einfach schon zu verwöhnt!?

Am nächsten Tag arbeitete João und so besichtigte ich die Stadt auf eigene Faust. Nice nice!!! Auch wenn das Wetter leider nicht ganz so wollte und es oft regnete. Doch die Stadt gefällt mir wirklich gut. 🙂

Abends kochte João dann und zusammen mit ein paar seiner Freunde gingen wir noch aus, zunächst in ein paar Bars im Zentrum und anschließend in „den“ Club Lissabons. Dancing Queen.

Nach dem wohlverdienten Ausschlafen am Samstag zeigte mir João die Küste westlich von Lissabon (Cascais, Sintra, etc.) und ich muss sagen WOW!!! Ich hätte ja am liebsten alle 3 Minuten angehalten, um Fotos zu machen. Es war sooooo wunderschön! Leider hatten wir aber nicht wirklich viel Zeit und so bleiben die schönen Bilder nur in meiner Erinnerung bis ich ein nächstes Mal hinkomme – denn dieser Besuch war sicher nicht mein Letzter in Portugal! Abends musste ich dann auch schon wieder nach Porto, um nach einer Nacht am Flughafen morgens zurück nach Teneriffa zu fliegen.

Nächstes Wochenende und am 19./20.02. geht es dann je zum Spieltag nach Gran Canaria. Das letzte Februarwochenende werde ich dann auf La Palma verbringen. What a life! Jetzt muss nur noch das Wetter drehen und ein paar Wellen und vor allem die Sonne zurück bringen.

Ach ja, ich werde übrigens noch eine Woche dran hängen, um mir einen Eindruck vom Karneval zu verschaffen – nach Rio soll das ja DER Karneval überhaupt sein. Dann geht es wieder nach Köln, wo endlich die Masterarbeit geschrieben wird. Das Institutspraktikum für die Zusatzquali steht ja auch noch an…und nebenbei arbeite ich ein bisschen als Radguide und zeige den Touris das schöne Kölle.

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens?

Die letzte Woche verbrachte ich im Surfcamp auf Fuerteventura. Eine wunderschöne Woche, in der ich wunderbare Menschen kennen lernen durfte. Einer dieser Menschen inspirierte mich sehr. Durch ihn begann ich wieder nach sehr langer Zeit mich mit dem Leben ansich zu beschäftigen. Was ist der Sinn unseres Daseins? Zahlreiche Philosophen haben sich den ein oder anderen Kopf an dieser Frage zerbrochen. In einer Welt voll von scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten, in der man heute hier und morgen dort sein kann (und ich nehme mich hierbei gewiss nicht aus), in der es immer höher, weiter und schneller sein soll, in dieser Welt verzweifeln zahlreiche Individuen an einer so einfach formulierten Frage. Ich bin mir sicher, dass der wahre Sinn des Lebens im Glücklich sein besteht. Doch ich bin ebenso der Ansicht, dass man nicht einfach pauschal sagen kann, dass nun jeder auf seine ganz eigene Art und Weise sein Glück suchen sollte. Es gibt auch hier bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Schließlich leben wir in einer hoch komplexen Umwelt, mit der es vorsichtig und umsichtig umzugehen heißt! Für manche liegt das Glück in der Arbeit, für andere in der Gründung einer Familie, für wiedere andere im sportlichen Erfolg, für andere in der stetigen Reise und so weiter. Ich denke, diese Liste ließe sich ewig fort führen. Gibt es ein Erfolgsrezept zum Glücklich sein? Ich denke ja. Man sollte auf das wahre Innere hören. Oft überhört man dies oder nimmt es nicht bewusst war. Ich mache weder Yoga noch habe ich je eine andere Entspannungstechnik ausprobiert. Dennoch zeigt mir das Leben ab und zu, was es heißt glücklich zu sein, was es heißt zu leben. Diese kleinen Momente, in denen ein angenehmes Kribbeln den ganzen Körper durchfährt, das ist für mich Leben. Manchmal ist eine Berührung der Auslöser für solch eine Empfindung, manchmal das Betrachten einer beeindruckenden Landschaft, manchmal aber auch einfach nur der Sternenhimmel. Doch eines ist für mich klar: Ich brauche den Ozean zum Glücklich sein, denn er beschert mir allzu oft solch wunderbare Gefühle! Sei es die Meeresbrise zu riechen, das Salzwasser beim Baden oder Surfen zu schmecken, den Wellen zuzuhören, das Spiegeln der Sonne oder des Mondes zu betrachten, das kristallklare Wasser und seine unglaubliche Macht zu spüren! Was es außerdem noch braucht? Bald mehr…

die letzten Wochen vergingen wie im Flug

Ich hatte Besuch und zwar jede Menge. Deshalb kam ich auch gar nicht zum Schreiben. Zunächst waren Ilka und Stefan eine Woche hier und quasi direkt im Anschluss Kolja und Heinrich. Doch eins nach dem anderen.

Ilka und Stefan verbrachten die ersten Tage im Surfcamp und ab dem 21.12. dann bei mir. Da ich ja arbeiten musste, gingen die beiden mit ihrem Mietwagen zunächst alleine auf Inselerkundungstour. Die Fahrt auf den Teide hatte allerdings leichte Züge einer Höhenkrankheit bei Ilka hinterlassen, so dass wir an Heilig Abend ohne sie feiern mussten. Bei dieser Gelegenheit wurden uns dann auch mal gleich sämtliche Wertsachen geraubt. 😦 Naja, bei mir waren’s zum Glück nur das Handy und der Schlüssel. Beides habe ich inzwischen wieder – nur eben nicht derselben Qualität entsprechend. Sollte jemand ein iPhone übrig haben, ich nehme es gerne. 😉 Zwei Tage später ging es dann in den Norden nach Las Teresitas und anschließend La Laguna. Im Anschluss nach Santa Cruz, um den vorläufigen Perso für Stefan zu beantragen und schließlich noch ein zweites Mal in den SiamPark. Nice nice!!

Exakt drei Tage später war ich schon wieder in La Laguna, um mit Heinrich, Noel, Anita und vielen weiteren Freunden Silvester zu feiern. Doch hier wird ganz anders gefeiert als bei uns: Man isst zunächst mit der Familie zuhause- deshalb ist es auch so gut wie unmöglich ein offenes Restaurant zu finden – und stößt dann noch im engsten Kreise auf das neue Jahr an. Anschließend trifft man sich mit Freunden und macht bis zum Morgengrauen Party. Verrückt die Spananier! Am Samstag kam dann Kolja mit dem Auto hinterher und wir machten eine kleine Rundwanderung im Anaga-Gebirge! Es ist wunderschön dort und vor allem gibt es wirklich viel zu entdecken nebst herrlichen Ausblicken. Nach einem sehr leckeren Abendessen in San Andres ging es zurück in meinen Touriort. Da ich am Sonntag arbeiten musste und wir alle recht geschafft waren, schliefen wir aber trotz Dauerbeschallung von unten recht schnell ein.

Sonntag arbeiten? Ja, und das sogar 7 Stunden lang! Fotoshooting mit Britta Steffen und Paul Biedermann war angesagt und ihr dürft 3x raten, wer für die Organisation und den reibungslosen Ablauf zuständig war! Aber es lief alles super und wir hatten viele helfende Hände. Britta ist mit den Fotos sogar so zufrieden, dass sie einige für ihre Webseite haben möchte. 🙂

Am Dienstag hieß es dann ab in die Kälte – hoch auf den Teide! Der Aufstieg hat es echt in sich, vor allem wenn man mit viel Gepäck unterwegs ist! Wir hatten ja alles zum Übernachten und noch Kleidung für die nächsten beiden Tage mit. Aber geschafft haben wir’s trotzdem relativ flott. Allerdings leider nur bis zur Schutzhütte auf 3.260m, da der Weg ab dort vereist war. Ohne Spezialausrüstung ging’s da also nicht mehr weiter. Aber es war trotzdem eine wunderschöne Erfahrung. Am nächsten Morgen dann der recht flotte Abstieg nach einem leider von einer Wolke verdeckten Sonnenaufgang.

    

Anschließend via La Orotava, über den Strand von Bollullo nach La Laguna, wo wir mit Freunden venezolanische Arepas aßen und anschließend noch ein bisschen feiern gingen.

 

Am Donnerstag schließlich fuhren wir wieder gen Süden und machten ein superleckeres BBQ auf wohl einem der schönsten Grillplätze, die ich kenne!

 

Die weiteren 3 Tage war eigentlich nur Volleyball angesagt – vorwiegend Beachen, aber auch ein Spieltag. Inzwischen haben wir immerhin unseren 1. Satz gewonnen. Es geht also peu a peu bergauf. 🙂 Ich spiele jetzt übrigens Diagonal.

Tja, jetzt ist wieder Arbeit, Arbeit, Arbeit angesagt (nebst Wohnungs- und Jobsuche in Köln sowie Organisation der MA). Doch am Freitag geht es dann in den lang ersehnten Urlaub nach Fuerteventura: Surfen, chillen, laufen, sonnen, Insel erkunden, Portugiesisch lernen. So der Plan!

GUTEN RUTSCH EUCH ALLEN

Kommt gut rüber und haltet die Vorsätze ein.

Hier mal ein paar meiner Vorsätze:

  • mehr Sport
  • gesündere Ernährung
  • Freundschaften besser pflegen
  • weiterhin viel reisen und die Welt kennen lernen
  • noch besser arbeiten / graduieren

Und wie sieht’s mit euren Vorsätzen so aus? Aber wisst ihr was das beste an guten Vorsätzen ist? Ihre Einhaltung beginnt erst am 01.01. – heute wird also noch einmal gefeiert!!!

wuuuuhuuuuu – and i’ve been happy at all

Es ist einfach schön hier! Unvorstellbar in Deutschland liegt meterweise Schnee und ich war gestern um 3h nachts am Strand bei 27° C Sternschnuppen anschauen. How crazy ist das bitte??

Den Sonnenuntergang neben La Gomera beim Surfen im Meer (mit den Bergen auf der anderen Seite) zu erleben ist bisher das wunderschönste, was ich hier erlebt habe. 🙂 Hoffentlich gibt’s bald wieder Wellen. Damit ich diese künftig noch besser nehmen kann, geht’s im Januar eine Woche ins Surfcamp nach Fuerteventura.

Zuvor ist noch eine Teide-Besteigung geplant. Kolja und Heinrich sind ja auch bald hier. 🙂 Ilka und Stefan machen auch ein bisschen Urlaub – es wird also nicht langweilig. Auch wenn ich eigentlich geplant hatte mitten in der MA zu stecken. Dummerweise hat meine vermeintliche Betreuerin mir allerdings einen Korb gegeben, da sie im SoSe nicht mehr am Institut sein wird. Nun warte ich auf Nachricht des Studiengangsleiters. Mal sehen, was dabei raus kommt. Eins steht auf jeden Fall fest: Bis April werde ich nicht fertig sein. Halb so wild – da ich ja gerade ein Urlaubssemester habe. Aber trotzdem doof, wenn man in seinem Tatendrang eine Zwangspause auferlegt bekommt.

Am Wochenende geh ich nun auch mal wieder klettern – endlich!! Freu mich schon sehr. 🙂 Und die anderen Tage, an denen ich nicht arbeite, versuche ich mit tauchen, beachen, Radausfahrten und allem, was sonst noch Spaß macht, zu füllen.

Am Freitag war übrigens unsere Weihnachtsfeier von der Arbeit. Not bad!!! Bis in die Morgenstunden getanzt und dann schön am Strand entlang heim gelaufen – in FlipFlops im Dezember!

 

Sonntag hatten wir dann Volleyballspiel in Puerto de Santiago. Nach einem Ausruhsamstag hatte ich so großen Tatendrang, dass ich mit dem Rad rüber gefahren bin. Leider haben wir mal wieder verloren. Aber das Training am Montag war wirklich gut und ich denke wir befinden uns auf einem guten Weg. Jetzt ist erstmal Winterpause und am 09.01. geht’s dann weiter.

Am Nachmittag war ich dann noch spontan mit Jasmin im Kratergebiet oben, um den Sonnenuntergang dort zu genießen. Einfach einmalig!!! Wunderschön 🙂